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Technische Details

Auflagerung auf einer Mauer

Die Plattendecken werden auf der Mauer verlegt. Wenn die obere Mauerkante nicht eben ist, werden die Elemente auf einem Mörtel- oder Zementbett verlegt.

Die Auflagerbreite beträgt in der Regel etwa 5 cm, um an den Auflagern eine Unterstützung zu vermeiden.

In Tragrichtung steht die Bewehrung über, gemäß Eurocode 2 oder gemäß Anweisung des Ingenieurbüros.

PLattenstöße

In Längsrichtung liegen die Plattendeckenelemente auf Mauern,Trägern, … auf. Der Freiraum wird mit Ortbeton gefüllt und die Verbindung wird durch die obere Bewehrung, welche vor Ort verlegt wird, hergestellt.

In Querrichtung liegen die Elemente Seite an Seite.

Sie werden mittels einer Fugenstoßbewehrung verbunden.

Diese Bewehrung wird durch den Statiker bestimmt. Der Querschnitt entspricht mindestens dem Querschnitt der Querbewehrung in den Deckenelementen.

 

Plattendeckenanschluss an geschalte Teile

Plattendecken können problemlos an verschalte und in Ortbeton erstellte Stahlbetonteile angeschlossen werden. Als Auflager für die Plattendecken kann die Verschalung des örtlich erstellten Betonteiles dienen.

Verputzt wird lediglich das örtlich verschalte Betonteil. Um eine saubere Verbindung zwischen der Decke und den Verputz herzustellen, ist es ratsam ein bisschen einliegend (5 mm) zu verschalen.

Die aufgebogene Bewehrung vermeidet eine Kollision zwischen der Bewehrung der Plattendecke und der Bewehrung des örtlich verschalten Teiles.

Die zusätzliche Bewehrung zwischen der Plattendecke und dem verschalten Element wird vor Ort eingebaut.

 

Plattendecke auf vorgefertigtem Betonbalken aufliegend

Auf einem vorgefertigten Betonbalken werden die Plattendecken wie auf einer Mauer oder einem Träger aufgelegt. Dies geschieht gemäß Anweisung des Statikers.

Nach Aushärtung des Ortbetons, ermöglicht es die Homogenität des Ganzen die Deckenstärke zur statischen Höhe des Balkens hinzuzuzählen.

Diese elegante Lösung ermöglicht eine optimale Nutzung der Materialien.

 

Plattendeckenelement mit Bewehrungskorb

Zur Aufnahme von besonderen Punkt- und/oder Linienlasten kann in einem Plattendeckenelement ein integriert werden. Der Bewehrungskorb wird, nach Angaben des Statikers, in das Plattendeckenelement betoniert.

Die Bewehrungskörbe werden im Fertigteilwerk hergestellt und in die Plattendecken integriert.

Auf diese Weise vermeiden die Kunden das Schneiden, Biegen, Binden und Einbau der Bewehrungen vor Ort.

In manchen Fällen ist die erforderliche Höhe des Bewehrungskorbes größer als die Dicke der Decke, um die punktuelle oder lineare Überlastung aufzunehmen.

Die maximale Höhe des Bewehrungskorbs ist auf 30 cm limitiert.

rößere Höhen können als Sonderteile hergestellt werden.

 

 

PLattendeckenauflagerung in Eisenträger (Variante 1)

Die Plattendecke wird auf der richtigen Höhe abgestützt.

Auf der Abstützung wird die Verschalung zum seitlichen schließen des Eisenträgers befestigt.

 

PLattendeckenauflagerung in Eisenträger (Variante 2)

Eine Plattendecke kann auf dem unteren Flansch eines Eisenträgers auflagern.

Dieses Verfahren erfordert keine Verschalung.

Die Lagerbedingungen auf dem Trägerflansch werden durch den Statiker bestimmt.

 

Plattendecke bündig mit der Unterkante einem Eisenträger aufgelegt (Variante 3)

Die Plattendecken werden auf derselben Höhe abgestützt wie die Unterkante der Eisenträger.

Es wird 1 oder 2 cm Montagespiel zwischen dem Träger und der Plattendecke gelassen, um ein einfaches Verlegen vor Ort zu gewährleisten. Dieses Spiel wird durch den Ortbeton aufgefüllt.

Um die notwendige Deckenauflagerung sicherzustellen und ein einfaches Verlegen zu ermöglichen, wird eine aufgebogene Bewehrung vorgesehen

 

PLAttendecke tiefer liegend als Eisenträger und Trägerverputz (Variante 4)

Der in der Decke integrierte Eisenträger verschwindet vollends, indem die Plattendecke, Putzdicke tieferliegend, als der Eisenträger eingebaut wird.

Durch anbringen von Stichmetall oder einem anderen Putzträger kann der Träger deckengleich verputzt werden.

Im Allgemeinen wird die untere Ebene der Plattendecke 2 cm unter der Unterkante des Eisenträgers eingebaut.

 

Von unten isolierte Deckenplatten

Während der Herstellung können Faserzementplatten oder Polystyrolplatten unter die Deckenplatte eingebaut werden. Diese Isoliertafeln werden im Raster alle 40 bis 60 cm, mit besonderen Steckbüglen, in der Plattendecke verankert.

Aus produktionstechnischen Gründen ist die maximale Dicke der Isolierung, abhängig von der minimalen Betondeckung und des Eisendurchmessers, auf zirka 2,5 cm begrenzt.

Andere Stärken sind als Sonderteile lieferbar.

 

PLattendecke mit Polystyrol Block zur Gewichtsverringerung

In manchen  Fällen kann es sinnvoll sein, das Eigengewicht der Decke mit Polystyrol Blöcken zu verringern (oder mit einem anderen Material, dessen Gewicht geringer ist als das von Beton).

Mit dieser Technik ist es möglich die Menge an Stahl in der Platte sowie die Abmessungen aller konstruktiven Folgeelemente zu optimieren.

Darüber hinaus verbessern Polystyrol Blöcke den Wärmekoeffizienten (U) zwischen zwei Etagen.

 

Plattendecke mit Tropfnase, Bügelaufkantung und Eckleiste

Die Plattendecken können mit Bügelaufkantungen, Tropfnasen und Eckleisten versehen werden.

 

PLattendeckenelement mit Betonrand

Die Plattendeckenelemente können im Werk mit einem oder mehreren Betonrändern, Eckleisten oder Tropfnasen versehen werden

Die Kunden glätten/verspachteln die sichtbaren Flächen.

Teure Rüst- und Schalungsarbeiten auf der Baustelle für Balkone können entfallen.

Die Höhe des Betonrandes ist auf 30 cm begrenzt. Größere Höhen als Sonderteil.

PLattendeckenelement mit Aufkantung aus Faserbeton (Balkon)

Die Plattendecken können mit einem Rand aus Faserbeton hergestellt werden. Die Eckleiste und die Tropfkante sind in dem Faserbetonelement integriert. Der Faserbeton kann nicht mit einem architektonischen Betonelement gleichgesetzt werden, er muss gespachtelt werden.

Gehrungsschnitte von Faserbetonelementen sind möglich.

Die Standard Höhen sind: 16, 18, 20, 24, 25 und 30 cm.

Die maximal empfohlene Länge einer Aufkantung aus Faserbeton beträgt 3,5m; um Rissbildung zu vermeiden.

Plattendeckenelement mit thermischer Trennung

Zur Erfüllung erhöhter Isolationsansprüche, können die Plattendeckenelemente im Werk mit Elementen mit thermischer Unterbrechung verschiedener Marken und für die verschiedensten Anwendungs- und Einbaufälle ausgestattet werden.

Der Typ der eingebauten Elemente muss entsprechend den Isolations- und Stabilitätskriterien, durch das Ingenieursbüro, bemessen werden.

Spezifische Gitterträger für große Unterstützungsabstände

Es können Deckenelemente hergestellt werden, welche größere Unterstützungsabstände ermöglichen.

In diesem Fall benötigt man Gitterträger mit einem dickeren Obergurt.

Die Lieferzeiten dieser besonderer Gitterträger ist zu vereinbaren.

MOntaquickträger

Das System Montaquick ist eine Sonderausführung der Plattendecke.

Die klassischen Gitterträger werden durch die „Montaquick“ träger ersetzt. Diese haben ein oben liegendes Kastenprofil aus Metall, welches im Fertigteilwerk ausbetoniert wird. Hierdurch wird die Steifigkeit des Plattendeckenelements sehr stark erhöht.

Die Abstände der Montageunterstützungen werden bis zu 3 Mal größer.

Diese Lösung wird gewählt, wenn das Abstützen schwierig durchzuführen ist. Zum Beispiel : Abstützungen bei geringer Bauhöhe um 1 m oder Abstützungen von hohen Räumen über 5 m Höhe.

[Explications prédalles] – [Description de pose]

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